Gedicht des Monats im im 
November
 
2010
 

Zeiten kommen, Zeiten gehen

Zeiten kommen, Zeiten gehen,
Zeiten sind uns nur zu Lehen,
niemals unser Eigentum.

Zeiten wachsen, Zeiten schwinden,
Zeiten helfen uns zu finden
unsres Lebens wahren Sinn.

Zeit gelegt in unsre Hände,
bis sich einmal alles wende
durch den Herrn der Ewigkeit.

Bis zu dieser Wahrheitsstunde
erteilt er seine Lebenskunde,
die zum ewgen Heil uns führt.

Diese Kunde hilft zum Leben,
nach dem wahren Ziel zu streben,
wo es keine Zeit mehr gibt.

Drum sei ihm, der lenkt und währt,
bis er einmal wiederkehrt,
alles in die Hand gelegt.

Bernhard Stephan Schneider
(Über den Autor: siehe Oktober 2010)